“Elisabeth Schilling, Gewinnerin des Lëtzebuerger Danzpräis, ist der junge Star des europäischen, zeitgenössischen Tanzes”
Loïc Millot, culture.lu
„Schillings neueste Arbeit festigt einmal mehr ihren Status als Verfechterin des zeitgenössischen Tanzes reinster Prägung.“
Kally Apter, The List
„Elisabeth Schilling hat eine einzigartige Kunst entwickelt, die offen für andere Disziplinen ist, (…) Wenn man die choreografischen Aufträge für die prestigeträchtige Tate Modern (London) hinzuzählt, ist es nicht verwunderlich, die rasante Entwicklung dieser jungen Choreografin zu sehen, die den Tanz als künstlerisches Ganzes betrachtet.“
Gregory Cimatti, Le Quotidien
„Elisabeth Schilling und ihre Compagnie (…) sind ein unglaubliches Zeugnis für die Verbindung von Emotion und Intellekt. Wir werden aufgefordert, uns auf jeden Klang und jede nuancierte Geste einzulassen, die so schön konstruiert und ausgearbeitet sind, dass ich immer noch über die geballte Kraft des Stücks nachdenke.“
Kally Lloyd-Jones – Regisseurin, The Byre Theatre
„Paradebeispiel’ für ‘das Denken der Kunst von morgen’“
Helmut Ploebst, der Standart Wien
“Überhaupt ist Elisabeth Schillings Tanzsprache sensibelste Feinzeichnung. (…) In einer einzigen Geste scheint sich eine ganze Seelenlage zu veräußern.”
Eva-Maria Reuther, Tierischer Volksfreund
„Elisabeths Arbeit zeigt ein seltenes und unbeirrbares Engagement für die Poesie der reinen Bewegung und ist in einem tiefen Verständnis für das Handwerk der Choreographie und Musikalität verwurzelt.“
Joan Clevillé, Direktor des Scottish Dance Theatre
„Paradebeispiel’ für ‘das Denken der Kunst von morgen’“
Helmut Ploebst, der Standart Wien
KURZE BIOGRAFIE
Elisabeth Schilling (www.elisabethschilling.com) ist Tänzerin, Choreografin und künstlerische Leiterin. In enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Team und durch vielfältige Kooperationen entwickelt Elisabeth Schilling transdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle von Bewegung, Design, Bildender Kunst, Musik und zeitgenössischem Denken, die sinnliche Welten eröffnen, in denen Resonanz, Interdependenz, Relationalität und Transformation körperlich erfahrbar werden. Dabei bringt sie die Künste sowohl untereinander als auch miteinander in einen tänzerischen Dialog – ihre Arbeiten finden in etablierten Bühnenhäusern, Museen, im öffentlichen Raum sowie in ländlichen Regionen statt.
Neben der Kreation professioneller Bühnenproduktionen initiiert und gestaltet Elisabeth auch partizipative Formate und entwickelt kontinuierlich neue Strategien, um ihre Leidenschaft für den Tanz mit einem breiten und vielfältigen Publikum zu teilen. Von 2020 bis 2023 war sie Artist in Residence am Trifolion Echternach, im Frühling 2026 Artist in Residence am CAPE in Ettelbrück. Seit 2022 ist Elisabeth assoziierte Künstlerin der Théâtres de la Ville de Luxembourg.
Elisabeth erhielt zahlreiche choreografische Aufträge von renommierten Institutionen wie dem Grand Théâtre du Luxembourg und der Philharmonie Luxembourg, der Tate Gallery of Modern Art (London), dem Museum für Angewandte Kunst (Frankfurt/Main), Gauthier Dance (Stuttgart), Scottish Dance Theatre Creative Learning (Dundee) und dem Boston Dance Theatre (in Zusammenarbeit mit Jessie Jeanne Stinnett), um nur einige zu nennen. Ihre Werke wurden auf internationalen Bühnen und Festivals gezeigt, darunter die Saatchi Gallery, Whitechapel Gallery (London), MUDAM (Luxemburg), Kunstfest Weimar, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Les Hivernales (Festival Off Avignon), Dance Live Festival (Aberdeen), Hunterian Art Gallery (Glasgow), The Place (London) sowie während der Ligeti-Woche des Boston Symphony Orchestra. Des Weiteren unterstützte sie das Ballett Zürich bei der Erarbeitung der Produktion Live von Hans van Manen. Ihre Kompanie tourt im Rahmen des Programmes “Mat Iech” seit 2022 regelmäßig an Seniorenheime, Kinderheime und Krankenhäuser.
Als Performerin war Elisabeth in internationalen Produktionen in ganz Europa zu sehen, unter anderem im Vereinigten Königreich, in Finnland, Norwegen, Österreich, Belgien, Luxemburg und Deutschland. Sie arbeitete mit rund 40 Choreograf*innen unterschiedlichster Stile und Generationen zusammen und tanzte Werke von unter anderem Scottish Dance Theatre, Sasha Waltz, Trisha Brown, Koen Augustijn und Clod Ensemble London. Mit Dana Caspersen arbeitete sie im Rahmen von Konfliktmanagement-Projekten in LA und Berlin. Als Rednerin war sie unter anderem bei TEDx Luxembourg City sowie auf der Konferenz #CultureIsNotALuxury im Rahmen der British Art Show eingeladen.
Kürzlich von New York Weekly Magazine zu einer der Top 30 Women Entrepreneurs to Follow for Inspiration in 2025 ernannt, wurde Elisabeth bereits vielfach von renommierten Institutionen ausgezeichnet. Zu ihren Ehrungen zählen der Tanzpreis 2021 des Großherzogtums Luxemburg sowie Auszeichnungen von Dance Umbrella („Young Spark“), Bolzano Danza und AWL Mainz. Zudem wurde sie für ein Fellowship am Centre for Ballet and the Arts der New York University sowie für einen OPUS Klassik nominiert. 2016 gründete sie ihre Kompanie Making Dances asbl in Luxemburg, mit der sie seither international tourt – mit über 300 Aufführungen in 19 Ländern.
Elisabeth war Gastprofessorin an der MdW Wien sowie der ZHdK Zürich und ist als Projektcoach für das EU-Projekt Future Laboratory tätig.
Elisabeth besitzt einen BA (Hons) des Trinity Laban Conservatoire of Music and Dance London, einen MA in Zeitgenössischem Tanz der London Contemporary Dance School und studiert innerhalb des EMAA in Leadership Excellence an der Universität Zürich, wo sie derzeit ihre Masterarbeit zu Zuhören und Resonanz im Leadership fertigstellt.
LANGE BIOGRAFIE
Elisabeth Schilling ist Tänzerin, Choreografin, Kulturmanagerin und künstlerische Leiterin der Elisabeth Schilling & Company.
In enger Zusammenarbeit mit einem internationalen Team und durch vielfältige Kollaborationen entwickelt sie transdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle von Bewegung, Design, Bildender Kunst, Musik und zeitgenössischem Denken. Ihre Arbeiten bringen Kunstformen und Menschen in Beziehung und schaffen sinnliche Welten, in denen Resonanz, Interdependenz und Transformation körperlich erfahrbar werden.
Gemeinsam mit ihrer Company entwirft Elisabeth Schilling einzigartige, persönliche und originelle Erlebnisse, die die Wahrnehmung öffnen und zum Genießen, Nachdenken und Nachspüren einladen.
Als Erweiterung ihrer künstlerischen Praxis versteht Elisabeth Schilling es als zentrale Aufgabe, zeitgenössischen Tanzsowohl in etablierte Bühnenräume als auch an ungewöhnliche Orte zu bringen. Ihre Produktionen touren regelmäßig durch europäische Metropolen ebenso wie in ländliche Regionen und bewegen sich zwischen Arbeiten für urbane Räume, Blackbox-Theater und Orte der Bildenden Kunst. Dabei interessiert sie besonders die Begegnung mit unterschiedlichen Publika, Räumen und Kontexten. Für ihre Projekte entwickelt sie jeweils eigene Kommunikations- und Publikumsstrategien, die unter dem Titel Mat Iech gebündelt werden.
Elisabeth Schillings transdisziplinäre Kreationen zeichnen sich durch eine komplexe Bewegungssprache aus, die aus ihrer langjährigen Auseinandersetzung mit Texturen, Klängen und musikalischen Strukturen hervorgeht. Oft entstehen ihre Arbeiten in enger Verbindung mit zeitgenössischer Musik, einer konkreten Partitur oder einer spezifischen Designidee. Zugleich sind sie geprägt von einem Bewusstsein für Interrelationalität und Interdependenz: für die feinen Konstellationen, in denen Körper, Klänge, Räume, Materialien und Wahrnehmungen einander bedingen, aufeinander wirken und sich gegenseitig transformieren — sowie für die Verantwortung, solche Verhältnisse so zu gestalten, dass Resonanz, Wandlung und gemeinsames Werden möglich werden. Ausgehend von feinsten körperlichen Impulsen untersucht Elisabeth Schilling in ihren Choreografien gesellschaftliche Fragen, Resonanzen und Transformationen.
Ihre Praxis umfasst darüber hinaus interdisziplinäre Ideen für den öffentlichen Raum, die die Menschen über die Kunst “stolpern lassen”. Diese Projekte sind oft sehr inklusiv und zugänglich für TanzkünstlerInnen und Publikum gleichermaßen und zielen darauf ab, den Zugang zur Kunst und das Bewusstsein für die Kunstform des Tanzes zu erweitern, Freude zu wecken und die Leidenschaft für Bewegung zu teilen.
Publikumsentwicklung liegt Elisabeth Schilling besonders am Herzen. In den vergangenen Jahren entwickelte sie zusammen mit unterschiedlichen Häusern speziell auf den Kontext ausgearbeitete Rahmenprogramme, die ein Publikum entwickeln, diversifizieren, den Zusammenhalt stärken und auf unterschiedlichsten Ebenen Zugang zu den Stücken schaffen.
2016 gründete Elisabeth Schilling ihre Kompanie in Luxemburg und ist seitdem mit ihrer Arbeit auf Tournee, mit bisher rund 350 Vorstellungen in 19 Ländern. Seit 2020 vom Ministère de la Culture gefördert, leitet Elisabeth ein 7-köpfiges Team über Landesgrenzen hinweg und organisierte künstlerische Projekte und Partnerschaften mit rund 120 Kulturinstitutionen.
Von 2021-23 ist Elisabeth Schilling Artist in Residence im TRIFOLION Echternach, für welches Elisabeth ein speziell designtes Program namens ‘Dancing The City’ kreierte. Im Frühling 2026 war Elisabeth Artist in Residence im CAPE Ettelbrück. Seit Mai 2022 ist Elisabeth ‘Associate Artist’ bei den Théâtres de la Ville de Luxembourg. Regelmäßig arbeitet sie außerdem mit der Philharmonie Luxembourg zusammen.
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Ausbildung:
Ihre Ausbildung absolvierte sie an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main sowie am TrinityLaban Conservatoire of Music and Dance (BA Dance Theatre) in London und an der London Contemporary Dance School (MA Contemporary Dance). Elisabeth studiert derzeit Arts Administration & Leadership Excellence / EMAA an der Universität Zürich, wo sie derzeit ihre Masterarbeit zum Thema Zuhören und Resonanz im Leadership fertigstellt. Seit 2020 ist Elisabeth im Leadership Coaching von Eva Martinez.
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Schilling tanzte regelmäßig europaweit in internationalen Produktionen etwa in Großbritannien, Finnland, Norwegen, Österreich, Belgien, Luxembourg und Deutschland. So arbeitete sie bereits für 40 Choreographen und renommierten Kompanien wie dem Scottish Dance Theatre, Sasha Waltz (Repertoire), Trisha Brown (Repertoire), Koen Augustijn (Les Ballet C de la B), Clod Ensemble, Rosemary Butcher, Theo Clinkard, Fleur Darkin, Reinhild Hoffmann, Joe Moran, Mamia Company, Anu Sistonen, Candoco Company, Rachel Lopez de la Nieta und Dog Kennel Hill Project, Matthias Sperling, Pablo Bronstein, Anna Parkina, Victor Fung Dance, Quang Kien Van, Bernard Baumgarten unter anderem an Institutionen wie dem Tate Britain London, Tate Modern London, Sadlers Wells London, Grand Théâtre Luxembourg, The Lowry Manchester, Wales Millenium Centre.
Des Weiteren nahm sie an Rechercheprojekten mit Damien Jalet, Judith Sanchez Ruiz, Jorge Crecis und Henri Oguike teil. Sie assistierte Dana Caspersen (The Forsythe Company) bei dem Event ‘UNDER I STAND’ an der University of Southern California in Los Angeles und bei der für Deustchland adaptierten Version in den Uferstudios beim Ausufern Festival 2018.
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Choreographie:
Elisabeth erhielt zahlreiche choreografische Aufträge von unterschiedlichsten Kunstinstitutionen – darunter Museen, Galerien, Black Box Theater, Konzerthäuser, Tanzkompanien, Community-Projekte, Jugendensembles und Festivals in vielfältigen Kontexten. Zu den Auftraggebern zählen unter anderem Tate Modern London, Gauthier Dance Stuttgart, das Red Bridge Project Luxemburg, das Grand Théâtre Luxembourg, die mdw Wien, die Hunterian Art Gallery Glasgow, das Boston Dance Theatre (R&D), MUDAM Luxemburg, Dance Glasgow, InDance International Barcelona, die Philharmonie Luxemburg, Pavillon Dance South West Plymouth sowie Scottish Dance Theatre (Creative Learning).
Ihre Arbeiten wurden in namhaften Institutionen präsentiert, darunter das Boston Symphony Orchestra (Ligeti Week), die Saatchi Gallery London, die Whitechapel Gallery London, Les Hivernales (Festival d’Avignon OFF), Dag van de Dans Brüssel, Kunstfest Weimar, Osterfestival Tirol, The Place London, The Byre Theatre St. Andrews, die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Hunterian Art Gallery Glasgow, Dovecot Edinburgh, das National Maritime Museum London, Danshallerne Kopenhagen (DACI), das Faneromeni Festival Nikosia und viele weitere.
Im Januar 2026 unterstütze Elisabeth das Ballett Zürich in der Erarbeitung des Stückes Live von Hans van Manen.
Auftragswerke:
MOMENTUM (2027) – eine 20-minütige Arbeit für das Ballett Trier
Sensorial Symphonies (2025) – eine abendfüllende Bühnenarbeit für das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
Green Disco (2025) – eine Sound / Tanz Installation als Teil der LUGA Luxembourg
Karneval der Tiere (2025) – eine interdisziplinäre Musiktheater Produktion für die Philharmonie Luxembourg
Dive into Nature (2024) – eine Performance mit einer Mischung aus Video, Poesie, Tanz und Design, die mit Jugendlichen aus Luxemburg im CAPE Ettelbrück entwickelt wurde
Weaving a Vegetal Web of Care (2024) – eine immersive und gemeinschaftsorientierte Performance-Promenade / Red Bridge Project‘s The Manifestation mit Lemi Ponifasio
ARAMEH (2024), eine 10 minütige Arbeit für die 10 TänzerInnen der spanischen Kompanie InDance International
Der Traum (2024), eine 20 minütige Arbeit für die 7 TänzerInnen der Jugendcompany Luxembourg mit internationaler Tournee
Musica Ricercata (2023), eine kurze Kreation für 10 junge TänzerInnen der Jugendkompanien Schottlands (YDance & Fusion)
Lebenstänze / Lebensstürme (2023), eine Kreation zu Schubert’s Tänzen für StudentInnen der MdW Vienna
Florescence in Decay (2023), ein Auftragswerk für die Hauptbühne des Grand Théâtre Luxembourg: 9 TänzerInnen & Orchester zur Musik der renommierten Komponistin Anna Meredith, Théâtres de la Ville de Luxembourg
Ligeti I (2022), eine Arbeit für StudentInnen der mdW Wien
Box of Life (2022), Théâtres de la Ville de Luxembourg
Treasured Time (2022) für 17 Jugendliche, Fondation EME / MUDAM Luxembourg
We all blossom in a different colour (2022) für 7 Amateur-Tänzerinnen, Philharmonie Luxembourg
All d’Déieren aus dem Bësch (2021/22), das Weihnachtsmärchen für das Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Main Stage, 9 TänzerInnen
Invisible Dances für Profi-TänzerInnen Pavillion Dance South West & Fusion Dance
Oloris Oram (The Dying Swan Project) für Gauthier Dance, welches ebenso als Teil der live Show ausgewählt wurde (2021), (Gewinner des Mario Pasi Award, Gewinner des Golden Prague International Television Festival, nominiert für Rose d’Or Awards)
Fusion Dance (2021), für die Jugendkompanie City Moves Dance Agency Aberdeen
White in White (2019) Solo für Museum für angewandt Kunst Frankfurt
Peer Gynt (2019) für eine Gruppe von Kindern, Philharmonie Luxembourg
Anthem Moves (2019) Solo für Cooper Gallery Dundee
Two Dances for Phill Niblock (2017) Solo für BMW Tate Live Tate Modern, London
Desmotes (2017) Solo für Faneromeni Festival, Cyprus
TREE (2015) Gruppe von jungen Tänzerinnen für DACI Copenhagen
Pan Oscillate (2014) für WUK, Wien, KINDL Berlin und zeitraumexit (mit schaitlcosta)
Zwischenzeiten (2013) Solo für Scottish Dance Theatre Creative Learning
Grenzverschiebungen (2013) Solo für TEAK Helsinki
Unbeschriebenes Blatt (2011) Gruppe von TanzstudentInnen für TrinityLaban / International String Quartet Festival / Maritime Museum.
Ihre choreographischen Arbeiten von Stiftungen, Kulturförderinstitutionen und Residenzprogrammen verschiedener Länder unterstützt (Karukera Ballet Guadeloupe, Seoul Dance Centre, Dance4 Nottingham, TripSpace London, DanceCity Newcastle, Trois C-L Luxembourg, FOCUNA, City Moves Dance Agency Aberdeen, R.E.D. Norwegen, Arbeitsplatz Wien, WU Art Space Götheburg, Koli Residenz Heslinki, Tanz*Hotel Wien, SPAM! Toskana, Nationales Performance Netzwerk / Joint Adventures, Fonds Darstellender Künste, Performing Exchanges), waren und sind in zahlreichen Theatern und Gallerien international zu sehen.
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Eigene Produktionen:
Mit Sensorial Symphonies (2025) entwickelt Elisabeth Schilling eine immersive Kreation, in der Tanz, Musik, Duft, Klang und pflanzliches Leben in einen sinnlichen Dialog treten. Vor dem Hintergrund von Sergei Rachmaninovs Klavierkonzert Nr. 2, neu interpretiert und verwoben mit einer zeitgenössischen Komposition von Pascal Schumacher sowie den organischen Klängen der Plant Philharmonic, verschiebt das Werk die Aufmerksamkeit von der menschlichen Figur hin zu einem vielstimmigen, lebendigen Gefüge. Sensorial Symphonies eröffnet einen poetischen Erfahrungsraum, in dem Resonanz, Wahrnehmung und Interdependenz körperlich und sensorisch erfahrbar werden.
Mit Florescence in Decay (2023 & 2026) entwickelt Elisabeth Schilling ihr jüngstes Gruppenstück weiter. Das Werk wurde ursprünglich von den Théâtres de la Ville de Luxembourg in Auftrag gegeben und 2023 als 35-minütige Kreation für neun Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam mit dem Orchestre de Chambre du Luxembourg und der Musik von Anna Meredith uraufgeführt. 2026 wird die Arbeit zu einer verdichteten, abendfüllenden Version für fünf Tänzerinnen und Tänzer erweitert, die mit oder ohne Livemusik gezeigt werden kann. Parallel bleibt Florescence in Decay in einer 35-minütigen und einer 50-minütigen Fassung tourfähig.
ITA INFINITA (2022) folgt dem choreografischen Weg von Elisabeths gefeiertem HEAR EYES MOVE. Dances with Ligeti. In Zusammenarbeit mit United Instruments of Lucilin geht dieses neue Werk von Johann Sebastian Bachs “Partita für Violine Nr. 1 in h-Moll” (BWV 1002) aus und enthält eine neu improvisierte Musikpartitur, die von Elisabeth und der Violonistin Winnie Cheng kreiert wurde, um Unendlichkeit und Interkonnektivität in einem Raum zu erforschen, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinanderprallen. Ursprünglich wurde dieses Werk beim Echter’Classic Festival im Trifolion Echternach uraufgeführt und ist seit 2022 mit fast 30 Aufführungen im Rahmen von Mat Iech auf Tournee.
Elisabeths aktuelle Arbeit HEAR EYES MOVE. Dances with Ligeti, koproduziert vom Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg, Kunstfest Weimar und Moselmusikfestival und des Weiteren unterstützt von der Philharmonie Luxembourg und TROIS C-L Luxembourg, interpretiert choreographisch die 18 Etüden für Klavier von György Ligeti. Das Stück ist derzeit mit über 20 Aufführungen in 6 Ländern auf Tournee – darunter Institutionen wie die Ludwigsburger Schlossfestspiele, Festival d’Avignon OFF / Les Hivernales, The Byre Theatre, Dance Live Festival u.a.
Die COVID-19 inspirierte Tanz Score ‘Invisible Dances: Art after Lockdown’ wird derzeit 62 Mal in 14 Ländern auf der ganzen Welt mit über 230 beteiligten Kreativen aufgeführt. Das Projekt wurde gefördert von u.a. Fonds Darstellender Künste, Creative Scotland, Nationales Performance Network und in Partnerschaft mit Pavilion Dance South West, England, Norte Maar New York, The Byre Theatre Scotland, Eden Court Scotland entwickelt, um ein paar von vielen Unterstützer zu nennen.
Ihr Werk FELT (****The Herald / The Scotsman) wurde 2019 kreiert und ist derzeit mit über 20 Auftritten in 5 Ländern auf Tournee durch Europa. Das Werk tourt an eine Vielzahl von Orten wie historische Museen, White Cube Galerien (Hunterian Art Gallery Glasgow oder Dovecot Edinburgh), Black Box Theatern (The Byre St Andrews) sowie mehrere Multi-Art-Institutionen in ländlichen und städtischen Gebieten. FELT wird von einer Katalogsveröffentlichung begleitet. Das Bildungsprogramm rund um FELT wurde von über 250 Teilnehmern aller Altersgruppen besucht.
Elisabeths Werk SIXFOLD (2017) tourte mit großem Erfolg von den Shetlandinseln bis Zypern, mit über 50 Auftritte in 12 Ländern. SIXFOLD tourte gleichermaßen an verschiedenen Orten – von den Hauptstädten Europas bis zu den ländlichsten Gebieten des Kontinents. Das Bildungsprogramm rund um das Thema FELT wurde von über 350 Teilnehmern aus allen Altersgruppen besucht.
Ausstellung / Symposium / Talks:
Gemeinsam mit dem Rheinland-Pfälzer Landtagsabgeordneten Manfred Geis ko-kuratierte Elisabeth die Ausstellung ‘Man muss das Leben tanzen. Kunst. Körper. Tanz. Wechselbeziehungen.‘ 2018 in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, die über 25 Werke von 12 Künstlern aus 9 Ländern umfasst. Die Ausstellung wurde von dem renommierten deutschen Magazin TANZ neben Ausstellungen des MOMA, New York und der National Portrait Gallery, London empfohlen.
Elisabeth war außerdem Mitkuratorin und Initiatorin eines Symposiums über Tanz in Museums- und Galerieräumen mit dem Titel “One second it’s there…” in der Hunterian Art Gallery Glasgow im Juni 2019, unterstützt von The Workroom, Surf The Wave, Goethe Glasgow und Creative Scotland.
Elisabeth produzierte und kuratierte Publikationen, welche ihre choreographischen Arbeiten begleiten. Dazu beauftragt sie Texte von international renommierten Akademikern und Autoren. 2024 veröffentlichte ihre Kompanie eine Publikation mit Unterstützung von der mdw Wien, der Deutschen Forschungsgesellschaft und Kultur LX. Beispiele dazu sind HIER zu finden.
Elisabeth hielt Vorträge bei TEDx Luxembourg City Women sowie auch an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.
Als Panelmitglied sprach sie bei folgenden Konferenzen: #CultureisNotaLuxury des Spectra Festivals Aberdeen zu ‘Der Wert des Künstlers’ und Moving Out Symposium zu den Invisible Dances.
Bei Elisabeths Teilnahme an der Ausstellung “As I imagine it… Skizzen zum Tanz” der Karlskaserne Ludwigsburg und des KULTUR KIOSK Stuttgart wurde ihre Zeichnung als Titelbild der Ausstellung ausgewählt.
Von den Théâtres de la Ville de Luxembourg wird Elisabeth regelmäßig eingeladen Interviews und Post-Performance Talks zu leiten, so unter anderem mit Jo Ann Endicott von der Pina Bausch Company zu Kontakthof oder Eric Gauthier.
Im Besonderen interessiert es Elisabeth unterschiedlichste Formen der Kunst- und Tanzvermittlung zu entwickeln.
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Preise:
Elisabeth wurde für ihre Arbeit als Choreografin und Performerin mit zahlreichen Preisen geehrt. 2007 gewann sie den Publikumspreis beim jährlichen Wettbewerb von Bolzano Danza für ihre eigene Choreografie und Performance. Beim Dance Umbrella Festival in London wurde sie 2011 als „Young Spark“ ausgezeichnet, 2013 erhielt sie ein Förderstipendium von AWL Mainz. 2021 wurde sie mit dem Luxemburger Tanzpreis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Elisabeth für ein Fellowship am Centre for Ballet and the Arts der New York University nominiert. Ihre Produktion HEAR EYES MOVE. Dances with Ligeti wurde 2022 für den OPUS Klassik nominiert. Zuletzt wurde sie von New York Weekly Magazine als eine der Top 30 Women Entrepreneurs to Follow for Inspiration in 2025 benannt. Außerdem wurde sie als 10 der inspirierendsten weiblichen Führungskräfte gewählt und auch vom MSN Magazin als Top 10 Self-Made Women ausgezeichnet.
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Pädagogische Arbeit:
Elisabeth hat derzeit pädagogische Projekte an der mdi, Wien, InDance International Barcelona und ZHdk Zürich. Außerdem ist Elisabeth Mentorin an dem EU finanzierten und europaweiten Projekt Future Laboratory.
Elisabeth Schilling unterrichtete zahlreiche Klassen und Workshops in zeitgenössischem Tanz, Ballett, Improvisation und Choreographie für Tanzinterresstierte jeder Art und jeden Alters, Schüler_innen und Student_innen, sowie auch professionelle Tänzer_innen für Institutionen wie dem TROIS-CL Luxembourg, DOCK 11 Berlin, Clod Ensemble London, Pro Dance Leeds, Anu Sistonen Dance Company, Sweetshop Revolution London, Scottish Dance Theatre Creative Learning, Scottish Dance Theatre Young Creatives, Skolen for Moderne Dans, Copenhagen, Northern School of Contemporary Dance, Sasha Waltz & Guest Kindertanzkompanie, PERA University Cyprus, Scottish School of Contemporary Dance, London Contemporary Dance School’s Jugendkompanie SHIFT, SEAD Salzburg, University of Plymouth, Youth Dance Birr, Ireland, Weymoth College und Shetland Arts (unter anderem) .
Soziales Engagement:
Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist Elisabeths Leidenschaft, Tanz in verschiedene Gemeinschaften zu bringen und die soziale Kraft des Tanzes zu nutzen, um Menschen einander näher zu bringen. Sie hat verschiedene Kreationen für Menschen initiiert, die aus Kriegsgebieten nach Deutschland oder Luxemburg geflüchtet sind, und für generationsübergreifende Gruppen choreografiert. Elisabeth ist bestrebt, ihre Projekte zu Menschen zu bringen, die aus geografischen, finanziellen, physischen oder anderen Gründen nicht ins Theater gehen können, und ermöglicht daher häufig Tourneen und Workshops in ländlichen oder marginalisierten Gemeinden. Kürzlich erhielt Elisabeth ein Stipendium des Goethe-Instituts und ermöglichte in Zusammenarbeit mit der Organisation “Artists at Risk” der ukrainischen Tänzerin Mariia Shenfeld, mehrere Monate mit dem Ensemble zu arbeiten. Während dieser Zeit entstand das Stück Rozy.
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Portrait der Choreographin – Collage von ausgewählten Arbeiten 2016 – 2021
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Portrait der Tänzerin – Collage von ausgewählten Arbeiten 2011-2019













































Cree Barnett Williams
























Johanna Schmitt


Johanna Schmitt