Elisabeth Schilling ist Tänzerin und Choreographin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main sowie am TrinityLaban Conservatoire of Music and Dance (BA Dance Theatre) in London und an der London Contemporary Dance School (MA Contemporary Dance).

Performance:

Schilling tanzt regelmäßig europaweit in internationalen Produktionen etwa in Großbritannien, Finnland, Norwegen, Österreich, Belgien, Luxembourg und Deutschland. So arbeitete sie bereits für über 30 Choreographen und renommierten Kompanien wie dem Scottish Dance Theatre, Sasha Waltz (Repertoire), Trisha Brown (Repertoire), Koen Augustijn (Les Ballet C de la B), Clod Ensemble, Rosemary Butcher, Theo Clinkard, Fleur Darkin, Reinhild Hoffmann, Joe Moran, Mamia Company, Anu Sistonen, Candoco Company, Rachel Lopez de la Nieta und Dog Kennel Hill Project, Pablo Bronstein, Anna Parkina, Victor Fung Dance, Quang Kien Van, Bernard Baumgarten unter anderem an Institutionen wie dem Tate Britain London, Tate Modern London, Sadlers Wells London, Grand Théâtre Luxembourg, The Lowry Manchester, Wales Millenium Centre.

Des Weiteren nahm sie an Rechercheprojekten mit Damien Jalet, Judith Sanchez Ruiz, Jorge Crecis und Henri Oguike teil. Sie assistierte Dana Caspersen (The Forsythe Company) bei dem Event ‘UNDER I STAND’ an der University of Southern California in Los Angeles und bei der für Deustchland adaptierten Version in den Uferstudios beim Ausufern Festival 2018.


Choreography:

Elisabeth bereits einige choreographische Auftragswerke von sowohl Museen, Gallerien, Konzerthäusern, Jugendkompanien oder Festivals erhalten: so z.B. White in White (2019) für Museum für angewandt Kunst Frankfurt, Peer Gynt (2019) für Philharmonie Luxembourg, Anthem Moves (2019) für Cooper Gallery Dundee, Two Dances for Phill Niblock (2017) für BMW Tate Live Tate Modern, London, Desmotes (2017) für Faneromeni Festival, Cyprus, TREE (2015) für DACI Copenhagen,  Pan Oscillate (2014) für WUK, Wien, KINDL Berlin und zeitraumexit (mit schaitlcosta),  Zwischenzeiten (2013) für Scottish Dance Theatre Creative Learning, Grenzverschiebungen (2013) für TEAK Helsinki,  sowie auch für Unbeschriebenes Blatt (2011) für TrinityLaban / International String Quartet Festival / Maritime Museum.

Elisabeth’s eigene künstlerischen Arbeiten wurden an folgenden Orten gezeigt: Tate Gallery of Modern Art in London, Philharmonie Luxembourg, Saatchi Gallery London, Whitechapel Gallery London, Kunstfest Weimar, MUDAM Luxembourg, The Place London, Dag van de Dans Brüssel, Hunterian Art Gallery Glasgow, The Byre Theatre St Andrews, Dovecot Edinburgh, Maritime Museum London, Faneromeni Festival Nicosia, Danshallerne Copenhagen (DACI) (unter anderem).

Ihre choreographischen Arbeiten von Stiftungen, Kulturförderinstitutionen und Residenzprogrammen verschiedener Länder unterstützt (Seoul Dance Centre, Dance4 Nottingham, TripSpace London, DanceCity Newcastle, Trois C-L Luxembourg, FOCUNA, City Moves Dance Agency Aberdeen, Arbeitsplatz Wien, WU Art Space Götheburg, Koli Residenz Heslinki, SPAM! Italien), waren und sind in zahlreichen Theatern und Gallerien international zu sehen.

Ihr jüngstes Werk FELT (****The Herald / The Scotsman) wurde 2019 kreiert und ist derzeit mit über 20 Auftritten in 5 Ländern auf Tournee durch Europa. Das Werk tourt an eine Vielzahl von Orten wie historische Museen, White Cube Galerien (Hunterian Art Gallery Glasgow oder Dovecot Edinburgh), Black Box Theatern (The Byre St Andrews) sowie mehrere Multi-Art-Institutionen in ländlichen und städtischen Gebieten. FELT wird von einer Katalogsveröffentlichung begleitet. Das Bildungsprogramm rund um FELT wurde von über 250 Teilnehmern aller Altersgruppen besucht.

Elisabeths Werk SIXFOLD (2017) tourte mit großem Erfolg von den Shetlandinseln bis Zypern, mit über 50 Auftritte in 12 Ländern. SIXFOLD tourte gleichermaßen an verschiedenen Orten – von den Hauptstädten Europas bis zu den ländlichsten Gebieten des Kontinents. Das Bildungsprogramm rund um das Thema FELT wurde von über 350 Teilnehmern aus allen Altersgruppen besucht.

Ausstellung / Symposium / Talks:

Gemeinsam mit dem Rheinland-Pfälzer Landtagsabgeordneten Manfred Geis ko-kuratierte Elisabeth die Ausstellung ‘Man muss das Leben tanzen. Kunst. Körper. Tanz. Wechselbeziehungen.‘ in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, die über 25 Werke von 12 Künstlern aus 9 Ländern umfasst. Die Ausstellung wurde von dem renommierten deutschen Magazin TANZ neben Ausstellungen des MOMA, New York und der National Portrait Gallery, London empfohlen.

Elisabeth war außerdem Mitkuratorin und Initiatorin eines Symposiums über Tanz in Museums- und Galerieräumen mit dem Titel “One second it’s there…” in der Hunterian Art Gallery Glasgow im Juni 2019, unterstützt von The Workroom, Surf The Wave, Goethe Glasgow und Creative Scotland.

Elisabeth produzierte und kuratierte Publikationen, welche ihre choreographischen Arbeiten begleiten. Dazu beauftragt sie Texte von international renommierten Akademikern und Autoren. Ein Beispiel dazu ist HIER zu finden.

Elisabeth hielt Vorträge bei TEDx Luxembourg City Women sowie auch an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz.

Im Besonderen interessiert es Elisabeth unterschiedlichste Formen der Kunst- und Tanzvermittlung zu entwickeln.

Preise:

Elisabeth hat einige Preise gewonnen: Dance Umbrella (‚Young Spark’), Bolzano Danza und AWL Mainz.

Pädagogische Arbeit:

Elisabeth Schilling unterrichtete zahlreiche Klassen und Workshops in zeitgenössischem Tanz, Ballett, Improvisation und Choreographie für Tanzinterresstierte jeder Art und jeden Alters, Schüler_innen und Student_innen, sowie auch professionelle Tänzer_innen für Institutionen wie dem TROIS-CL Luxembourg, DOCK 11 Berlin, Clod Ensemble London, Pro Dance Leeds, Anu Sistonen Dance Company, Sweetshop Revolution London, Scottish Dance Theatre Creative Learning, Scottish Dance Theatre Young Creatives, Skolen for Moderne Dans, Copenhagen, Northern School of Contemporary Dance, Sasha Waltz & Guest Kindertanzkompanie, PERA University Cyprus, Scottish School of Contemporary Dance, London Contemporary Dance School’s Jugendkompanie SHIFT, SEAD Salzburg, University of Plymouth, Youth Dance Birr, Ireland, Weymoth College und Shetland Arts (unter anderem) .

Ein besonderer Fokus ihrer pädagigischen Tätigkeit gilt der Integration von geflüchteten Menschen durch Tanz. Dazu organisierte sie bereits zahlreiche Workshops in ihrer Heimat.

Video: