Wir waren stark berührt von der engen, intimen Zusammenarbeit von Live-Piano und bewegtem Körper. Cathy Kriers Interpretation von Ligèty’s Musik ist nicht nur ein Gewinn für die kommende Show, sondern ihre schiere physische, hochkonzentrierte Präsenz auf der Bühne trägt auch zu Elisabeth Schillings runden und wohlüberlegten, poetischen, aber klaren und lesbaren Tanzbewegungen bei. Wir halten das Projekt, beide Talente zu verbinden, für einen klaren Erfolg.

Diese ersten choreographischen Forschungsergebnisse sind vielversprechend. Die Harmonie und das Zusammenspiel zwischen Cathy Krier und Elisabeth Schilling ist bereits auf einem sehr hohen Niveau.

Die Performance war außergewöhnlich – anders als alles, was ich bisher gesehen habe. (…) Ich empfand FELT als schön und faszinierend und überraschend. Wie konnte ein Performer unbelebtes Material mit so viel Leben und Bedeutung verleihen? FELT wurde von mir außerdem als aufwühlend, bizarr, lustig, völlig hypnotisch und letztlich unlesbar – auf die bestmögliche Weise.’

“Sie hat eine einzigartige Kunst entwickelt, die offen ist für andere Disziplinen, die sie gerne an ungewöhnlichen Orten mit einem neophytischen Publikum teilt. Wenn wir auch die choreografischen Aufträge für die renommierte Tate Moderne (London) berücksichtigen, ist es nicht überraschend, die rasante Entwicklung dieser jungen Choreografin zu sehen, der den Tanz als künstlerisches Ganzes betrachtet.“

 

„Dieses Projekt kann als Analogie zur Forschung von Joseph Beuys, der sich auch für das künstlerische Potenzial von Filz interessierte, oder zu Sasha Waltz’ jüngster Kreation Kreatur gesehen werden.

Elisabeth Schilling’s wiederspenstigen Kreaturen.“

„‘Felt‘, allein der Titel ihres neuen Soloakts ist schon Programm.“