Auf Einladung der Direktorin der cypriotischen Hochschule PERA – School for Performing Arts Mafalda Deville wird Elisabeth am 18. September ihr Stück SIXFOLD in der innerhalb eines Workshops für Tanzstudenten präsentieren.

Bild: Karolin Kent

Am vergangenen Donnerstag, den 7. September 2017 hatte die Performance Desmōtēs, initiiert von dem  zypriotischen Komponisten Andréas Papapetrou, ihre Premiere. Die ersten Bilder der Produktion, die im Amphitheater der Bank of Cyprus Cultural Foundation aufgeführt wurde und von derselbigen unterstützt wurde, sind nun Publik.

Bilder: Bank of Cyprus Cultural Foundation

Initiation und musikalische Komposition: Andréas Papapetrou

Kostüm und Setdesign: Rea Olympiou

Videokunst: Christos Symeonides

Unterstützt von: Bank of Cyprus Cultural Foundation

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Elisabeth wurde von Peter de Kuster eingeladen bei seinem online – Projekt ‘The Heroine’s Journey’ mitzwirken. Bei diesem Projekt geht es darum andere Menschen zu inspirieren ihr Leben mit ihrer Leidenschaft zu füllen.

Das ganze Interview mit Elisabeth kann auf dem unten stehenden Link gelesen werden.

The Heroine’s Journey of Elisabeth Schilling

Am 3. Oktober 2017 wird die Tänzerin und Choreografin Elisabeth Schilling einen Workshop zu der von ihr selbst entwickelten Improvisations – Methodik des ‚Sechsfachen Körpers’ am DOCK11 in Berlin geben.

Diese Theorie eröffnet Herangehensweisen zur Solo-Improvisation und Komposition: sechs verschiedene Perspektiven auf den Körper inspirieren zu unterschiedlichsten Bewegungsimpulsen, die in Kommunikation miteinander stehen und somit den Körper als komplexes Ganzes erschließen.

Allgemein gesprochen zeigt diese Methode eine Reihe von sechs verschiedenen, miteinander verbundenen und pragmatisch konzipierten Ebenen:

den architektonischen Körper: der Körper in und als Raum, der Körper, der in räumliche Beziehungen tritt und in dem räumliche Beziehungen möglich werden;

der rhythmische Körper: die zeitliche Ausrichtung des Körpers, sein Gefühl für Zeit, Zeit, die innewohnt, aber auch seine Musikalität, sein Rhythmus;

der imaginative Körper: der Körper, der Bilder, Vorstellungen und Assoziationen hervorruft, beinhaltet, und der sich darauf einlässt;

der texturelle Körper: der Körper als eine Vielzahl von unterschiedlichen Intensitäten;

der resonnierende Körper: der Körper, der alle Intensionen, Echos und den Wiederhall der Welt aufnimmt, verarbeitet und der Welt wieder zurückgibt;

der transitionelle Körper: der Körper an der Grenze zwischen unterschiedlichen Zuständen, ein Katalysator von Kreativität in dem Moment von Entscheidungen, zur gleichen Zeit Möglichkeiten verschließend als auch Möglichkeiten öffnend.

Am Tag des Workshops wird Elisabeth Schilling den Teilnehmer/innen diese sechs verschiedenen Körper näher bringen und anschließend alle Bewegungsimpulse zusammenführen, in deren Folge die Teilnehmer/innen die komplexe, vielschichtige und aufregende Welt der Solo-Improvisation erforschen können.

Für mehr Informationen, kontaktieren Sie bitte Elisabeth unter: dance@elisabethschilling.com

Elisabeth freut sich sehr von Rita Severis, der Direktorin der Severis Foundation in Nicosia, Zypern eingeladen worden zu sein, ihr Stück SIXFOLD dort zu zeigen.

Die Vorstellung wird am 01. September um 20 Uhr stattfinden.

Nähere Informationen auf: httpss://cvar.severis.org/en/

Gemeinsam mit dem Komponisten Andreas Papapetrou wurde Elisabeth von der zypriotischen Organisation BoCCF beuaftragt ein Werk für das jährlich stattfindende Festival Faneronemi zu schaffen. Das Stück wird am 7. September in Nikosia zur Premiere gebracht werden.

httpss://www.boccf.org

 

Music and dance performance inspired by the collections of the Bank of Cyprus Cultural Foundation and Cypriot folklore. During the performance, a video art animation based on geometrical motifs from the BoCCF’s collections will be projected on the set and directly on the dancer’s massive dress. This will provide a visual interpretation of the musicians’ sounds, combined with pre-recorded material, and will serve as an extension of the dancer’s gestural palette.

The performance’s themes draw upon the island’s folklore and on Greek mythology, exploring the idea of confinement as obstacle, punishment, sacrifice and means of redemption. As implied by the title “Desmōtēs”, this includes myths about prisoners such as the sacrifice of Prometheus, the immuration of Antigone and the captivity of Persephone.

Music composition and artistic direction: Andreas Papapetrou
Choreography and dance: Elisabeth Schilling
Set and costume design: Rea Olympiou
Video Art: Christos Symeonides

>Musicians:
Pavlina Constantopoulou (vocals)
Maria Yerosimou (harp)
Maria Kramvi (percussion)
Andreas Papapetrou (electronics)

 

 

In den kommenden Wochen wird Elisabeth für eine britische Pop-Sängerin choreographieren. Das Projekt wird 2018 mit Name und Identität veröffentlicht.

Photo: Julie Freichel

Vom 1. – 10. August ist Elisabeth in Residenz im Sjönevard Arts Centre in Schweden. Dort wird sie SIXFOLD am 5. August beim Rosenbergsfestivalen und am 8. August im Sjönevard Arts Centre präsentieren.

Photo:Bohumil Kosthoryz

Am 27. – 29. Juli wird SIXFOLD im Rahmen des Franje Festivals in Arendal, Norwegen gezeigt werden.

Das spezifische Programm des Festivals ist der Homepage zu entnehmen:

httpss://www.franje.nu/?lang=en&festival=2012_arendal

https://www.facebook.com/franjearendal/?fref=ts

 

Die Kritik aus Aberdeen in Folge der Performances von SIXFOLD:

‘The moon on a string…A feeling of restraint and release, of emergence and rebirth. The movement took unexpected turns, from minimal to tentative starts to pushing boundaries and taking form in strength. With every limb hidden was a piece released in other forms. The music bursting to a crescendo and crushing on the back and shoulder of the dancer, releasing her in a way from the string and the planet engulfing her previously. […] There is calm in this struggle…’ Simon Scott

Großer Dank geht an City Moves Dance Agency und die Anatomy Rooms, die diese Vorstellungen möglich gemacht haben.
Photo: httpss://www.seeimaginedefine.com, Simon Scott