Am 3. Oktober 2017 wird die Tänzerin und Choreografin Elisabeth Schilling einen Workshop zu der von ihr selbst entwickelten Improvisations – Methodik des ‚Sechsfachen Körpers’ am DOCK11 in Berlin geben.

Diese Theorie eröffnet Herangehensweisen zur Solo-Improvisation und Komposition: sechs verschiedene Perspektiven auf den Körper inspirieren zu unterschiedlichsten Bewegungsimpulsen, die in Kommunikation miteinander stehen und somit den Körper als komplexes Ganzes erschließen.

Allgemein gesprochen zeigt diese Methode eine Reihe von sechs verschiedenen, miteinander verbundenen und pragmatisch konzipierten Ebenen:

den architektonischen Körper: der Körper in und als Raum, der Körper, der in räumliche Beziehungen tritt und in dem räumliche Beziehungen möglich werden;

der rhythmische Körper: die zeitliche Ausrichtung des Körpers, sein Gefühl für Zeit, Zeit, die innewohnt, aber auch seine Musikalität, sein Rhythmus;

der imaginative Körper: der Körper, der Bilder, Vorstellungen und Assoziationen hervorruft, beinhaltet, und der sich darauf einlässt;

der texturelle Körper: der Körper als eine Vielzahl von unterschiedlichen Intensitäten;

der resonnierende Körper: der Körper, der alle Intensionen, Echos und den Wiederhall der Welt aufnimmt, verarbeitet und der Welt wieder zurückgibt;

der transitionelle Körper: der Körper an der Grenze zwischen unterschiedlichen Zuständen, ein Katalysator von Kreativität in dem Moment von Entscheidungen, zur gleichen Zeit Möglichkeiten verschließend als auch Möglichkeiten öffnend.

Am Tag des Workshops wird Elisabeth Schilling den Teilnehmer/innen diese sechs verschiedenen Körper näher bringen und anschließend alle Bewegungsimpulse zusammenführen, in deren Folge die Teilnehmer/innen die komplexe, vielschichtige und aufregende Welt der Solo-Improvisation erforschen können.

Für mehr Informationen, kontaktieren Sie bitte Elisabeth unter: dance@elisabethschilling.com