HEAR EYES MOVE. Dances with Ligeti

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HEAR EYES MOVE

Dances with Ligeti

Standen je zwei Kunstformen in engerem Verhältnis zueinander als Musik und Tanz? Aber wie bewegt sich Musik eigentlich? Wie klingt Tanz? Und wo begegnen sich diese Klänge und Bewegungen, wenn sie sich erst einmal von ihrer vermeintlichen Pflicht losgesagt haben, einander zu imitieren oder zu spiegeln, zu illustrieren, eine Atmosphäre zu erzeugen, einen Hintergrund zu bieten oder auch schlicht friedlich zu koexistieren?

Der ungarische Komponist György Ligeti sagte im Zusammenhang mit seinen virtuosen Études pour piano, dass im Prozess des Komponierens „taktile Konzepte fast so wichtig sind wie akustische“. Musikalische Bewegungen und Entwicklungen „fühlen wir nicht nur mit unserem Gehör, sondern auch als taktile Form, als eine Sukzession von Muskelspannungen“, und so verhalten sich Ligetis Stücke entlang dieser Formen und Sukzessionen wie „wachsende Organismen“.

Es ist genau dieser Gedanke, an den die Choreographin Elisabeth Schilling mit ihrem neuartigen Zugang zu den Klavieretüden anschließt. Indem sie Tanz und Musik als angrenzende Formen behandelt, die nebeneinander und ineinander wachsen, hat sie in Zusammenarbeit mit fünf Tänzer_innen und der Pianistin Cathy Krier ein tanzendes Konzert und einen konzertierenden Tanz voller multisensorischer Bilder geschaffen, in dem letztlich keine Form und kein Medium dominiert.

Das Projekt wird von einem Katalog mit Auftragstexten von Jean – François Boukobza, Stephanie Schroedter, Luc Spada, Nathalie Ronvaux und Roísín O’Brien – begleitet, der demnächst über die Website erhältlich sein wird.
 
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PREMIERE: Termine für 2021 werden bald bekannt gegeben

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“Ich war sehr beeindruckt von Elisabeth’s feinen, poetischen und sensiblen Arbeit. Ich hätte nie gedacht, dass man sich Choreographien in einer solchen Symbiose mit der Musik vorstellen kann. Was für ein wunderbares Werk!”
 Jean-Francois Boukobza, Musikwissenschaftler und Ligeti-Spezialist

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“Was in dem kleine Auszug präsentiert wurde, weckte einen enormen Appetit auf mehr.”
Eva-Maria Reuther, Trierischer Volksfreund zur Voraufführung beim Mosel-Musikfestival 2020
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„Die enge, intime Zusammenarbeit zwischen live Pia- no und einem sich bewegenden Körper hat uns sehr berührt. (…) Wir betrachten das Projekt, beide Talente miteinander zu verbinden, als einen schlichten Erfolg.“
Steve Karier, künstlerischer Leiter des Monodrama-Festi- vals Luxemburg
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„Diese ersten choreografischen Forschungsergebnisse sind vielversprechend. Die Harmonie und das Zusammenspiel zwischen Cathy Krier und Elisabeth Schilling sind bereits auf einem sehr hohen Niveau.“
Bernard Baumgarten, künstlerischer Leiter TROIS C-L, Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois
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Fotografieren: Bohumil Kostohryz 

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TEAM

Konzept & choreographie Elisabeth Schilling

Original-Besetzung

Pianistin Cathy Krier

Künstlerische Assistenz & Probenleitung Brian Ca

Tanz Elisabeth Christine Holth, Piera Jovic, Brian Ca, Valentin Ganiot, Natalia Gabrielczyk / Cree Barnett-Williams

Kostüme & Bühnenbild Mélanie Planchard

Dramaturgie Moritz Gansen

Lichtdesign Nina Schaeffer

Graphikdesign Annick Kiefer / STUDIO POLENTA

Photographie & videographie  Bohumil Kosthoryz

Übersetzung Moritz Gansen, Claire Mélot

Produziert von Elisabeth Schilling / Making Dances a.s.b.l

Unterstützung und Administration, Produktion und Beratung Veronika Meindl, Jana Robert, Aurel Thurn

PR & Produktionsassistenz Tyśka Samborska

Administrative Unterstützung Johanna Schmitt

Basisförderung vom Ministère de la Culture Luxembourg

Koproduktion Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Kunstfest Weimar, Mosel Musikfestival.

Weitere Unterstützung Philharmonie Luxembourg, Oeuvre National de Secours Grande Duchesse Charlotte, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz /  Kultursommer Rheinland-Pfalz, TROIS C-L Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, European Commission, Erasmus for Young Entrepreneurs, Fondation Indépendance, FOCUNA, Monodrama Festival Luxembourg.

Residenzen  SPAM!_residenze e programmazione, Italy, WU Art Space, Sweden, Fiskars Artist in Residence Programme, Finland, Dance 4, Nottingham, England, Maison du Portugal Paris, France, TROIS C-L, Centre de Création Chorégraphique Luxembourgeois, Luxembourg, Moselmusikfestival, Germany, Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg.

Besonderer Dank MMK Rechtsanwälte, Guy Castegnaro, Familie Probst, Roxanne Peak-Payne.


Dokumentation del laufenden Arbeiten

Fotografieren: Christian Kieffer

Fotografieren: Bohumil Kostohryz

Film & Edit: Jill Crovisier