Für das 12h Non-State Parade / International Symposium der Cooper Gallery Dundee am 30. Dezember 2019 wurde Elisabeth eingeladen ein Stück als Antwort zu der laufenden Ausstellung der Künstlerin Jasmina Cibic zu kreieren. Gemeinsam mit ihrem Team erabeitete Elisabeth das Konzept namens ‘Anthem Moves’.

Anthem Moves ersforscht die impliziten und expliziten Verhaltensregeln sowie deren Verletzung während des Spielens von Hymnen.

Wie verhalten sich Menschen und bewegen sich? Welche Arten von Affirmation und Kritik entwickeln sie für diese Gelegenheiten?

Während das Standardbild des Körpers während der Nationalhymne sicherlich ein statisches und ehrfürchtiges ist, wird der eigentliche Körper von Mikro- und Makrobewegungen durchzogen, die sich in Gesichtsausdrücken, Körpersprache und Gesten, sowohl bewusst als auch unbewusst, zeigen.

Aus diesen Bewegungen, die unzählige Male festgehalten wurden, wird die Choreographie eine Sprache entwickeln, um ein breites Spektrum politischer Affekte auszudrücken.

Die Musik dazu wird von Andréas Papapetrou komponiert. Inspiriert von der Recherche zu offiziellen und inoffiziellen Hymnen und deren politischen und musikalischen Geschichte wird er eine neue Partitur erstellen.

Dramaturgisch wird das Stück von Moritz Ganzen unterstützt.

 

Photo: Cooper Gallery